Deutsche Rentenversicherung

Anpassungsstörung, Erschöpfungssyndrom, Burn-out-Syndrom


Anpassungsstörungen können die Folge von schweren Verlusten (z. B. Tod eines geliebten Menschen) sein oder aus lang bestehenden Konflikten in der Familie oder am Arbeitsplatz resultieren.
Als Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) bezeichnet man einen Zustand ausgeprägter emotionaler Erschöpfung mit nachlassender oder bereits weitgehend reduzierter Leistungsfähigkeit. Es handelt sich um den Endzustand einer Entwicklungslinie, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.
Die Therapie besteht aus mehreren Modulen:

  • Je nach Art der Psychogenese (Konfliktpathologie, narzisstische Problematik etc.) entsprechende Einzeltherapie und Gruppentherapie (tiefenpsychologisch, supportiv, kognitive Verhaltenstherapie)

  • Evtl. medikamentöse Begleitbehandlung

  • Behandlung komorbider Störungen (Depression, Angst, Zwang)

  • Evtl. Entzug psychotroper Substanzen

  • Stressbewältigung, Entspannungsverfahren

  • Soziales Kompetenztraining etc.

  • Sporttherapie

  • Spezifische Körpertherapie

Zusatzinformationen

Anschrift

Reha-Zentrum Bad Mergentheim | Klinik Taubertal

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